ein Hauch von Kälte

  • Alleine sitze ich träumend in einem Café,

    trinke meinen Cappucino, Italiano,

    schwebe in tausenden Gedanken, die Dir gehören,

    diese Gedanken sind voller Emotionen.


    Wie der Gang über einen mit Nägeln bestückten Rasen,

    schlimmer als alle entzündeten Zähne zugleich schmerzen,

    so als ob ich meine Finger langsam mit einem Löffel durchtrenne,

    wie eine als Zeitlupe gestellte Szene,

    in der langsam das Herz durchbohrt wird,

    genau so quälend ist eine Sekunde ohne Dich.


    Doch zugleich fühle ich das reine Glück,

    das Glück nach dem andere in ihren Leben,

    vergeblich greifen.

    Ich sehe einen Schmetterling,

    der seine bunten Flügel am Himmel ausbreitet,

    dessen Schatten dank der Sonne, einfach wunderschön auf

    vierblättrige Kleeblätter fällt.


    Ein Junge und ein Mädchen sitzen Hand in Hand,

    auf einer Parkbank bis in die Nacht,

    schauen sich die Sterne an, küssen sich,

    während Sternschnuppen am Himmelszelt fliegen,

    fahren sie weiter fort sich zu lieben.


    Ein Hauch von Kälte ist tiefer Schmerz,

    doch alles im Leben ist die Liebe,

    sie macht aus zwei, ein Herz.


    © Nils Schirmer

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